Ein in Ísafjarðardjúp angespülter Pottwal wurde von der Küstenwache geborgen und im Meer versenkt, um Umweltbelastungen in den Westfjorden zu verhindern.
In den Westfjorden Islands ist ein Walkadaver im Meer versenkt worden, berichtet RUV. Die isländische Küstenwache schleppte einen im Ísafjarðardjúp angespülten Pottwal am Dienstagmorgen aufs offene Meer hinaus, wo der Kadaver schließlich sank.
Der Wal war Anfang des Monats nahe dem abgelegenen Bauernhof Strandsel entdeckt worden. Das Küstenwachenschiff Þór übernahm die Bergung und verhinderte damit, dass der Kadaver in Küstennähe verweste und zur Belastung für Umwelt und Anwohner wurde.
Hier lag der Walkadaver in Strandsel, Westfjorde
Aðalsteinn L. Valdimarsson, der einzige Bewohner des Gebiets, lebt ganzjährig allein auf dem Hof Strandsel und hält dort Schafe. Der Walkadaver wurde rund 500 Meter nördlich seines Hofes gefunden. Er verfolgte die Bergungsarbeiten der Küstenwache aus nächster Nähe und machte auch das Titelfoto in diesem Artikel.
Valdimarsson zeigte sich erleichtert über die schnelle Entfernung des toten Tieres, insbesondere mit Blick auf steigende Temperaturen. Gleichzeitig bezeichnete er es als außergewöhnliches Erlebnis, einen Wal dieser Größe aus der Nähe betrachten zu können. Nach seiner Einschätzung war der Pottwal etwa zwölf Meter lang.
Nach Angaben der isländischen Lebensmittel- und Veterinärbehörde MAST sieht das offizielle Verfahren zur Entsorgung von Walkadavern zunächst vor, diese – wenn möglich – der natürlichen Zersetzung zu überlassen. Stellen Kadaver jedoch eine Umweltbelastung, Geruchsbelästigung oder ein Sicherheitsrisiko dar, können sie vergraben oder im Meer versenkt werden. In diesem Fall entschied man sich für die kontrollierte Versenkung.
Titelbild: Küstenwachse beim Abschleppen des Walkadavers / Foto Aðalsteinn L. Valdimarsson
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