Angesichts der Erdbeben, die sich in den letzten Jahren auf der Halbinsel Reykjanes ereignet haben, fragen sich viele Menschen, ob Wohngebiete im Hauptstadtgebiet in Gefahr sind.
Eine entsprechende Anfrage ist eingegangen Das Wissenschaftsnetz in the days und Jón Gunnar Þorsteinsson, Herausgeber von Vísindavefsin, antwortete klar und aussagekräftig, und Páll Einarsson, emeritierter Professor für Geophysik an der UI, las es durch.
„Die kurze Antwort auf die Frage lautet, dass es im Hauptstadtgebiet keine Wohngebiete gibt, die an den Plattengrenzen liegen. Dicht besiedelte Gebiete im Süden, wie Hveragerði und Selfoss, liegen allerdings auf der Verwerfungszone des Südens, aber der Gürtel ist eine Manifestation der dortigen tektonischen Platten“, schreibt Jón Gunnar, aber die Frage lautete wie folgt: Welche Wohngebiete im Hauptstadtgebiet liegen auf Plattengrenzen?
Die südliche Störungszone ist etwa 70 km lang und etwa 10–15 km breit. Es erstreckt sich von Hellisheidi im Westen und Osten bis nach Hekla. Das westliche Ende des Gürtels ist dann mit der Halbinsel Reykjanes verbunden. Erdbeben in Verwerfungszonen in Island können größer sein als anderswo an Plattengrenzen in diesem Land.
Übersichtskarte mit den Orten der Erdbeben in Island 1995–2014. Die Plattengrenzen sind blau eingezeichnet und die Dicke der Linie zeigt die unterschiedlichen Gleitgeschwindigkeiten. Die Pfeile zeigen die Driftrichtung der Platten.
Karte/Web der Wissenschaft
Südliche Störungszone. Gemessene Erdbeben größer als 0 von 1991 bis 2006 werden mit schwarzen Punkten angezeigt. Kartierte Spalten, Spaltenschwärme und Hauptvulkane sind ebenfalls sichtbar.
Karte/Web der Wissenschaft
Schwärme von Rissen erreichen den Hauptstadtbereich
Jón Gunnar fragt sich, ob der Fragesteller sich vielleicht eher gefragt hat, ob sogenannte Crack-Schwärme das Hauptstadtgebiet erreichen, und die Antwort auf diese Frage lautet „Ja“.
„Krýsuvíks Explosionsschwarm erstreckt sich bis in die östlichsten Vororte von Reykjavík, Kópavog und Garðabær. „Spaltschwärme sind eine Art Markierung auf der Erdoberfläche, wo sich große Magmatunnel der Oberfläche genähert haben“, schreibt Jón Gunnar.
Jón Gunnar bezieht sich darauf Pál Einarssons Antwort ab 17. November auf Vísindavenum, wo er Magmatunnel erklärt und erläutert, wie weit Magmatunnel ihren Weg bahnen können.


