Der isländische Presseverband BÍ schickte gestern dem Polizeichef in Suðurnes eine Wiederholung der Beschwerde des Verbandes bezüglich der Einschränkung des Medienzugangs zu gefährlichen Gebieten in und um Grindavík.
Im November beantragte der Verein beim Büro des Polizeichefs in Suðurnesj, dass seine Anweisungen an die Medien bezüglich ihres Zugangs zur Gefahrenzone in und um Grindavík künftig schriftlich vorgelegt und öffentlich veröffentlicht würden, damit sich alle BÍ-Mitglieder mit deren Inhalt vertraut machen könnten im Voraus.
„Ferner wurde gefordert, dass in solchen Weisungen hinreichend klar festgelegt werden sollte, für welchen Bereich sie gelten, welche Gültigkeitsdauer sie haben und wie der Medienzugriff auf den Bereich während dieser Zeit zu regeln ist.“ Es herrschte Unsicherheit über die Entscheidungen, die nicht im Einklang mit der in der Verfassung garantierten Meinungsfreiheit der Medien und der Öffentlichkeit stehen“, heißt es Benachrichtigung.
Darin heißt es außerdem, dass die Organisation Journalisten ohne Grenzen (RSF) eine Erklärung herausgegeben habe, in der sie sich gegen diese Beschränkungen für Journalisten in der Region ausspricht und die Behörden auffordert, die Beschränkungen dem Anlass anzupassen. Sie müssen transparent sein und Entscheidungen darüber müssen in Absprache mit Journalistenvertretern getroffen werden.

