Jens Garðar Helgason, stellvertretender Direktor von Laxeldis Austfjarða, sagt, dass die Interpretation der Vertreter des isländischen Naturschutzfonds zu einem neuen Bericht, den sie selbst in Auftrag gegeben hatten, reiner „Glücksfall“ sei.
Er ist zusammen mit Jóni Kaldal zu Gast bei Spursmála, einem Sprecher des Naturschutzfonds, der das Wirtschaftsinstitut der Universität von Island damit beauftragt hat, einen Bericht über die Auswirkungen der Sea-Lachs-Zucht-Farm auf Siedlungen und die Wirtschaft in Island zu erstellen.
Männer ausländischer Herkunft im Süden der Westfjorde stark zugenommen
Jón hat gerade einen Artikel auf Vísir veröffentlicht. Dort erläuterte er den Bericht und wies darauf hin, dass die Zahl der Ausländer im südlichen Teil der Westfjorde stark zugenommen habe. Zudem wäre die Zahl der Männer in der Region deutlich stärker gestiegen als die Zahl der Frauen.
Anhang: „Bericht über die Seelachshaltung“ Nr. 11818
In dem Artikel sagt er unter anderem: „Im Bericht des National Institute of Economics geht die Zahl der Kinder in Tálknafjörður und Bildudal zurück und die Zahl der Alleinlebenden erregt besondere Aufmerksamkeit. Bei den meisten Personen handelt es sich um Männer, die offenbar nicht die Absicht haben, längere Zeit in diesen Gebieten zu bleiben. Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass ein großer Teil der Mitarbeiter der Seelachszuchtbetriebe die Dörfer eher als eine Art Zufluchtsort denn als richtiges Zuhause betrachten.“
Heiðrún Lind Marteinsdóttir, Geschäftsführerin des Verbands der Fischereiunternehmen, antwortete auf Jóns Schriften auf der Rückseite des Business Journals und ihre Argumentation entspricht der im Fall von Jens Garðar dargelegten.
Jens weist darauf hin, dass die Wirtschaft in den Westfjorden eine Wende genommen hat, nachdem dort mit der Lachszucht begonnen wurde.
Das Interview mit Jón und Jens Garðar ist in voller Länge im folgenden Player zu sehen und zu hören:
