„Es ist einfach keine besondere Situation, wir müssen aufwachen“, sagte Íris Róbertsdóttir, Bürgermeisterin von Vestmannaeyja, als sie das Forum eröffnete Ist isländische Energie für den Heimgebrauch – die Situation in Energiefragen mit Schwerpunkt auf Bewohnern und Kommunen.
Sie sagte, es sei keine gute Idee, dass der Verband der Gemeinden in kalten Regionen vor dem Forum stehe, um die Situation in Energiefragen zu diskutieren.
„Die Energiesicherheit von Anwohnern, Kommunen und kleineren Unternehmen ist nicht gewährleistet. Es gibt einen Fehler im System bezüglich Bewohnern kalter Gebiete, wir sitzen nicht am selben Tisch – ich komme aus einem kalten Gebiet, obwohl es jetzt nicht sichtbar ist, mir ist sehr heiß – wir sitzen nicht am selben Tisch wie anderen Bewohnern“, sagte Íris und betonte, wie wichtig es sei, Energiefragen auf die Tagesordnung zu setzen, da Maßnahmen ergriffen werden müssten.
Die Bedeutung von Energie zur Erreichung der Klimaziele
Premierministerin Katrín Jakobsdóttir betonte in ihrer Rede die gesetzten Ziele im Klimabereich und betonte die Bedeutung der Energie.
„Man muss sagen, dass Energiefragen seit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine marginal waren“, sagte Katrín und fügte hinzu, dass die Kriege seitdem zugenommen hätten und gleichzeitig Energiefragen nicht im Mittelpunkt der internationalen Debatte stünden.
„Es ist also nicht nur hier in Island, wo man zu langsam zielt.“
mbl.is/Eggert Jóhannesson
Drei Dinge, die Katrín für wichtig hält, im Hinterkopf zu behalten
Als nächstes besprach Katrín die drei Dinge, die ihrer Meinung nach bei Energiethemen in der Zukunft im Auge behalten werden sollten.
Katrínas Meinung nach bezieht sich der erste Punkt auf die Priorisierung einheimischer Energie für den Energieaustausch hier in Island, sie sagte jedoch, sie sei sich vollkommen darüber im Klaren, dass nicht alle darin einer Meinung seien.
„Ich denke, es ist einfach so ein Anliegen des isländischen Volkes, dass wir Prioritäten setzen und es ganz klar tun müssen.“
Zweitens, so Katrín, sei es aufgrund der Dringlichkeit des Themas wichtig, bei Energiefragen nicht auf professionelle Entscheidungen zu verzichten. In diesem Zusammenhang sagte sie, dass sich in den letzten Jahren viel getan habe und verwies auf die parlamentarische Bearbeitung des dritten Rahmenplans und die Gesetzesänderungen im Kraftwerksbereich.
„Es wurde daran gearbeitet, diese Probleme mit einem meiner Meinung nach vernünftigen und professionellen Ansatz zu vereinfachen. Wir dürfen diesen Ansatz nicht aufgeben, selbst wenn dies der Fall ist.
Abschließend sagte Katrín, dass man den Gewinn bzw. die Dividende berücksichtigen müsse. „Wir Isländer haben so viel Glück, dass unser größtes Energieunternehmen im Besitz der Öffentlichkeit ist, es bringt uns nicht nur Energie, sondern auch unermessliche Dividenden“, sagte Katrín und betonte, dass das System ganzheitlich untersucht werde.

