Jón Gunnarsson, ehemaliger Justizminister, sagt, er habe der Regierung wiederholt vorgeschlagen, eine Sonderschule für Kinder aus der Ukraine einzurichten. Er hielt dies aus praktischen Gründen für ratsam. Er sagt, dass er damit mehr Kontinuität in der Ausbildung dieser Kinder sicherstellen wollte und dass der Unterricht in ihrer Muttersprache und auf der Grundlage von Lernmaterialien aus dem Heimatland durchgeführt worden wäre.
Jón sagt, seiner Meinung nach hätten solche Schulen auch für andere in Island zahlreiche Gruppen hätten gegründet werden können. Erwähnt ihn bis in die Geschichte der Polen. Ebenso sollte bei dieser Schularbeit großer Wert auf die Vermittlung der isländischen Sprache gelegt werden.
Er sagt, die Grüne Linke habe sich diesen Ideen völlig widersetzt und sie für geeignet gehalten, die Segregation im Schulsystem voranzutreiben, und dass so etwas nicht in Frage komme.
Jón sagt, dass es uns allen besser gehen würde, wenn diese Ideen umgesetzt worden wären. Sowohl das Schulsystem als auch die Schüler. Nun ist die Situation so, dass Lehrer sogar Klassen haben, in denen mehrere Sprachen gesprochen werden, und möglicherweise geht es allen so.
Der ehemalige Justizminister ist heute zu Gast bei Dagmála und spricht im Auszug aus dem Interview, der die Nachricht begleitet, über die große Belastung, die die Ankunft zahlreicher Ausländer in Island in kurzer Zeit für die Isländer bedeutet hat Schulsystem.
