Der isländische Kommunalverband und das Justizministerium haben eine Absichtserklärung über eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Staat und Kommunen im Bereich der öffentlichen Sicherheit unterzeichnet.
Die Absichtserklärung wurde am 14. März in der Nationalversammlung des isländischen Gemeindeverbandes in Harpa unterzeichnet.
„Derzeit wird an einer vollständigen Überarbeitung des Zivilschutzgesetzes gearbeitet, in umfassender Abstimmung unter anderem mit lokalen Behörden und Zivilschutzausschüssen im ganzen Land. „Die Zusammenarbeit zwischen Staat und Kommunen ist ein Schlüsselfaktor für das reibungslose Funktionieren des Zivilschutzsystems. Ziel der Erklärung ist es, die Zusammenarbeit im Bereich des Zivilschutzes zu verstärken“, heißt es in der Ankündigung.
Auf allen Infrastrukturen ausprobiert
„Die letzten Saisons haben die gesamte Infrastruktur des Zivilschutzes stark beansprucht. Die Covid-19-Pandemie, Schlammlawinen auf Seyðisfjörður, Lawinen auf Neskaupsstaður und Erdbeben auf der Halbinsel Reykjanes sind aktuelle Beispiele, die gezeigt haben, wie wichtig es ist, dass das Land über ein starkes Zivilschutzsystem verfügt, das in schwierigen Zeiten eng zusammenarbeitet. „Die Erfahrung zeigt auch, dass wir weiterhin mit Ereignissen rechnen müssen, die ein Eingreifen des Zivilschutzsystems erfordern, und es ist abzusehen, dass unter anderem der Klimawandel eine Anpassung und eine verstärkte Reaktionsfähigkeit des Systems erfordern wird“, heißt es in der Mitteilung.
Klare Verantwortung für jeden Einzelnen
„Der Schwerpunkt wird darauf gelegt, die Zuständigkeiten jeder Partei vor Ort zu klären, das Wissen der lokalen Behörden im Bereich der öffentlichen Sicherheit zu erweitern und systematisch daran zu arbeiten, sicherzustellen, dass sowohl die lokalen Behörden als auch der Staat über die notwendigen Instrumente und Ressourcen verfügen, um auf eine öffentliche Reaktion zu reagieren.“ Sicherheitssituation. Dann wird es so sein Organisation, Verantwortung und Rolle zentraler Akteure im Zivilschutz werden unter anderem im Hinblick auf Prävention, Aufklärung und Reaktion untersucht.“
„Die Kommunen spielen in Fragen der öffentlichen Verteidigung eine Schlüsselrolle. Kommunale Verteidigungsausschüsse formulieren die Politik und organisieren ihre Arbeit zur öffentlichen Verteidigung im Bezirk und sind unter anderem für die Erstellung von Notfallplänen verantwortlich. Darüber hinaus erbringen die örtlichen Behörden lokale Dienstleistungen für die Bewohner, sodass die gesamte lokale Infrastruktur bei schwerwiegenden Vorfällen im Bereich der öffentlichen Sicherheit stark belastet wird“, heißt es in der Mitteilung.
Erhöhte Konversation wichtig
Heiða Björg Hilmisdóttir, Vorstandsvorsitzende des isländischen Kommunalverbandes, sagt, eine gute Zusammenarbeit zwischen Staat und Kommunen sei eine Grundvoraussetzung dafür, dass das Zivilschutzsystem seine Aufgabe erfüllen könne. „Und deshalb freue ich mich sehr, diese Absichtserklärung zu unterzeichnen. Bei schweren Erschütterungen und Krisen stehen die Kommunen unter großem Druck, da sie in engem Kontakt mit ihren Bewohnern stehen und ihre Infrastruktur stark beansprucht wird. Deshalb ist es so wichtig, dass wir den Dialog zwischen dem Staat und den lokalen Behörden verstärken und es gleichzeitig den lokalen Behörden erleichtern, Reaktionen auf Schocks zu planen“, sagt Heiða in einer Ankündigung.
Viele helfen mit
Guðrún Hafsteinsdóttir, Justizministerin: „Die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen ist ein wesentlicher Faktor für die Funktionsfähigkeit des Zivilschutzes. „Die jüngsten Erdbeben haben gezeigt, dass wir den größten Erfolg erzielen, wenn viele Menschen ihre Hände an den Pflug legen, und deshalb ist es wichtig, dass der Schwerpunkt darauf gelegt wird, die Zuständigkeiten jeder Partei vor Ort individuell zu klären“, wurde Guðrún zitiert die Ankündigung.
