Im vergangenen Jahr wurden in Island zwei neue religiöse Organisationen registriert. Dies sind die Vereinigung der Ahmadiyya-Muslime in Island und die Kongregation des Heiligen Bartholomäus.
Dies geht aus einer Mitteilung des nationalen Statistikamtes hervor. Über die Zahl der eingetragenen Mitglieder der beiden Vereine liegen allerdings noch keine Zahlen vor.
Die Ahmadiyya-Muslimgemeinschaft hat ihren Ursprung in Indien in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und löste sich vom sunnitischen Islam. Man geht davon aus, dass die Gemeinde weltweit etwa 10 bis 20 Millionen Anhänger hat.
227.000 in der Nationalkirche
Nach dem Heiligen Bartholomäus benannte Gemeinden waren unter anderem in Armenien und Aserbaidschan aktiv.
Die Nationalkirche war im vergangenen Jahr mit 227.259 registrierten Mitgliedern die größte religiöse Organisation des Landes. Als nächstes folgte die katholische Kirche mit 14.869 registrierten Mitgliedern. Als nächstes folgen die Freikirche in Reykjavík und die Freikirche in Hafnarfjörður mit 9.953 bzw. 7.509 Mitgliedern.
5.770 sind in Ásatrúarfélagið und 5.401 in Siðmennt registriert.
In der Kategorie „Andere religiöse Organisationen und nicht näher bezeichnet“ sind 72.631 registriert, in der Kategorie „Nichtreligiöse und nichtreligiöse Organisationen“ sind 29.883 registriert.
