Svartsengi – Die Magmaansammlung unter dem Gebiet Svartsengi setzt sich fort. Trotz weiterhin messbarer Landhebung bleibt die aktuelle Gefährdungsbewertung vorerst bestehen und gilt bis zum 29. Juli 2025. Die zugehörige Gefahrenkarte ist bis zum 31. Juli 2025 gültig.
Laut neuesten Deformationsdaten schreitet der Landanstieg in Svartsengi weiter voran, wenn auch mit leicht abgeschwächter Geschwindigkeit, teilt das IMO – das Isländische Wetteramt, in seiner heutigen Gefahrenbewertung mit. Rund zwei Drittel des Magmas, das beim Ausbruch am 1. April austrat, haben sich laut isländischem Wetteramt inzwischen erneut in der Magmakammer angesammelt. Setzt sich diese Entwicklung im gleichen Tempo fort, steigt im Laufe des Herbstes die Wahrscheinlichkeit eines neuen Magmaflusses oder sogar eines Vulkanausbruchs.
Auch über dem Magmakorridor und im Bereich des Fagradalsfjall ist eine leichte Zunahme seismischer Aktivität zu verzeichnen, was die fortgesetzte Dynamik im vulkanischen System bestätigt.
Die Risikobewertung bleibt trotz dieser Entwicklungen unverändert, da sich bislang keine abrupten Veränderungen der vulkanischen Aktivität zeigen. Eine Aktualisierung der Lage ist für den 29. Juli angekündigt – bei veränderten Messwerten erfolgt eine vorzeitige Neubewertung.
Die Gefahrenkarte berücksichtigt sowohl bestehende Risiken in der Region als auch mögliche Entwicklungen bei anhaltender Magmaansammlung im Svartsengi-System.

Titelbild Svartsengi / © Mirjam Lassak
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