Die Arbeitsinspektion der Konföderation von Island und der Gewerkschaften besucht seit einiger Zeit die Restaurants von Davíð Viðarsson und spricht mithilfe eines Dolmetschers mit dem Personal.
ASÍ gab die Informationen aus den Besuchen an die zuständigen Parteien weiter, es wurden jedoch mehrere Dinge ans Licht gebracht, wie es in der Mitteilung heißt.
Darin heißt es, das Projekt sei noch lange nicht abgeschlossen, es müsse nun aber sichergestellt werden, dass die vorgesehenen Opfer die Unterstützung erhalten, die ihnen zusteht.
Bei den betreffenden Restaurants handelt es sich um die Wok-on-Restaurants in der Hauptstadtregion und in Hveragerði sowie um die Pho Vietnam-Restaurants. Die Stationen wurden während eines groß angelegten Polizeieinsatzes geschlossen. Die Zahl der Opfer von Menschenhandel wird auf rund vierzig geschätzt. Die genaue Zahl bestätigte die Polizei jedoch nicht.
Hoffnungsvolles Versprechen einer Gewichtszunahme
„Es ist wichtig, dass es einen soliden Regulierungsrahmen auf dem Arbeitsmarkt gibt, damit Missbrauch und Menschenhandel verhindert werden können.“ Auch die anschließende energische Überwachung des Arbeitsplatzes ist sichtlich wichtig“, heißt es in der Ankündigung von ASÍ.
„Das Wichtigste ist, dass wir sicherstellen, dass Menschen einen sicheren Ausweg aus schlechten Arbeitsverhältnissen haben und dass die Meldung schlechter Behandlung am Arbeitsplatz keine schlimmen Folgen für den Lebensunterhalt und den Aufenthalt der Menschen im Land hat.“
Die Arbeiterbewegung hofft, dass der Polizeieinsatz am Dienstag einen Wendepunkt darstellt und ein größeres Gewicht der Regierung im Kampf gegen Missbrauch und Menschenhandel verspricht.
