Der Handelsverband teilte mit, dass gestern ein Treffen mit dem Verslunarmannafélag Reykjavíkur stattgefunden habe, da der Verhandlungsausschuss der VR die Frage des Sondertarifvertrags nicht diskutieren wollte.
Dies geht aus einer Erklärung hervor, die SA heute versandt hat. SA hält diesen Vorfall für unwahrscheinlich, da VR in einer Erklärung erklärt hat, dass der Verhandlungsausschuss von VR stets zu Verhandlungen bereit sei.
SA-Erklärung:
„Am 5. Februar wurde dem Branchenverband und der Fluggesellschaft Icelandair eine Klageschrift bezüglich der Sondertarifvereinbarung mit VR zugestellt. Allerdings war es deshalb nicht möglich, ein Treffen abzuhalten, bevor VR die Zusammenarbeit mit der breiten Koalition abbrach und die Gespräche mit SA stoppte. Gestern, am 7. März, wurde vom Nationalen Schlichter ein Treffen einberufen, an dem natürlich auch die Vertreter von Südafrika und Islandair teilnahmen. Als es darauf ankam, weigerte sich der VR-Verhandlungsausschuss, die Frage des Sondertarifvertrags zu erörtern, weshalb kein Treffen mit Vertretern von Icelandair stattfand. Dies ist eigentlich unwahrscheinlich angesichts der gestrigen Stellungnahme der VR, in der es heißt, dass der Verhandlungsausschuss der VR jederzeit zu Verhandlungen bereit sei und mit einer lösungsorientierten Haltung zum Tarifvertrag zwischen VR und SA und den Themen an der Sitzung an diesem Tag teilnehmen werde damit zusammenhängend.
In der Ankündigung von VR heißt es: „Richtig ist, dass der Antrag auf einen Sondertarifvertrag am 29. November 2022 beim schwedischen Gewerkschaftsbund, der die Verhandlungsmacht für Icelandair hat, veröffentlicht wurde.“ Diese Forderung wurde in den letzten Verhandlungen veröffentlicht, die mit der Unterzeichnung der Vereinbarungen am 12. Dezember 2022 endeten und am 31. Januar letzten Jahres ausliefen. und wie bereits erwähnt, wurde das Forderungsdokument in den laufenden Tarifverhandlungen am 5. Februar letzten Jahres veröffentlicht. Es dürfte bei Tarifverhandlungen einzigartig sein, dass über einen Streik abgestimmt wird, ohne dass tatsächlich eine Besprechung über die jeweiligen Forderungen stattfindet.
In diesem Zusammenhang hat der Vorstandsvorsitzende der VR in den letzten Tagen wiederholt in den Medien darauf hingewiesen, dass Icelandair gegen die geltenden Tarifverträge verstößt. Das stimmt natürlich nicht. Der Weg zur Beilegung eines solchen Streits liegt vor dem Sozialgericht, doch die VR hat sich dafür entschieden, in den Tarifverhandlungen Forderungen nach Änderungen zu erheben, anstatt eine gerichtliche Entscheidung über die Umsetzung des Tarifvertrags herbeizuführen.“
