Die Polizei sagt nichts darüber, dass ein Spezialeinheitsoffizier in Zivil im Mai den Einsatz von Pfefferspray gegen Demonstranten in Skuggasund angeordnet hat.
Wie bereits erwähnt, setzte die Polizei bei Protesten in Skuggasundi am 31. Mai und in Austurvell am 12. Juni Pfefferspray ein. Mehrere Menschen mussten in die Notaufnahme, nachdem sie in Skuggasund viel Spray in die Augen bekommen hatten.
In den sozialen Medien erregten kürzlich die Videos von Péturs Eggertz Pétursson, einem der Demonstranten, der nun die Regierung wegen Gewaltanwendung durch die Polizei verklagt, große Aufmerksamkeit.
In einem Video wird behauptet, ein Zivilpolizist habe der Polizei Anweisungen für den Einsatz von Pfefferspray gegeben, wobei zu sehen sei, wie der Polizist Handbewegungen ausführe, die denen beim Abfeuern eines Abzugs ähneln. Auch andere anwesende Demonstranten schilderten den Vorfall in einem Interview mit mbl.is.
„Keine oder gar keine Anweisungen geben“
Kristján Helgi Þráinsson, stellvertretender Polizeichef der Hauptstadtregion, sagt hingegen, dass an den Behauptungen in dem Video, das mittlerweile über 17.000 Aufrufe auf Instagram verzeichnet, wenig Wahres sei.
„Das ist nur ein Polizist, der für die RLS arbeitet [Ríkislögreglustjóra] und gibt keine oder keine Anweisungen. Er redet nur mit dem Polizisten“, sagt Kristján in einem Interview mit mbl.is.
Der stellvertretende Polizeikommissar stellt fest, dass die Anweisungen für den Einsatz von Pfefferspray von der Polizei im Hauptstadtgebiet und nicht vom nationalen Polizeikommissar stammten. Fraglich Der Polizist ist für die Bewachung der Herrscher verantwortlich.
Kristján hingegen sagt, er wisse nicht, was die Polizisten zueinander gesagt hätten, merkt aber an, dass er es selbst dann nicht verraten würde, wenn er es wüsste.
Die Polizei hatte bereits mit dem Sprühen begonnen
Es ist erwähnenswert, dass die Polizei in diesem Zusammenhang bereits damit begonnen hatte, Pfefferspray gegen die Demonstranten einzusetzen, die sich weiter oben auf der Straße befanden. Der Protest wurde jedoch in zwei Teile gespalten, da beide Enden des Skuggasunds eingezäunt waren.
Der Einsatz von Gewalt löste heftige Reaktionen bei der protestierenden Menge auf der Straße aus, die daraufhin noch lauter schrie.
Pétur Eggerz hat jetzt zwei veröffentlicht synchronisiert Videos der Proteste werden auf seinem YouTube-Kanal ausführlich diskutiert, wo er mehrere verschiedene Videos der Proteste koordiniert hat.

