Bitumen auf den Straßen des Landes ist nichts Neues. Laut einem Ingenieur, der plötzliche Wetteränderungen und starken Verkehr für den Zustand der Straßen verantwortlich macht, sei ein weit verbreitetes Missverständnis, dass eine neue Art von Straßenbelag die Ursache für das Ausbluten von Bitumen im Land sei.
„Das war schon immer so. Die alte Whitespirit-Mischung war genau die gleiche. Außerdem neigte sie zu Blutungen“, sagt Björk Úlfarsdóttir, Leiter der Abteilung Umwelt, Qualität und Innovation beim Asphalteinbauwerk Colas, in einem Interview mit mbl.is.
In den letzten Wochen wurden in vielen Teilen Ostislands und der Westfjorde Bitumenausblutungen beobachtet. Gestern warnte die Straßenverwaltung vor Blitzblutungen aufgrund des warmen Wetters, da in Fagradal Blutungen festgestellt wurden.
Die Straßenbehörde warnte gestern vor Bitumenausblutungen in Fagradal. Die Straße wurde dadurch sandig.
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Rasanter Klimawandel
„Was den Isländern vielleicht nicht bewusst ist, ist, dass die Straßenhitze sehr hoch werden kann“, sagt Björk. Obwohl die Lufttemperatur etwa 18 bis 20 Grad beträgt, kann die Straßentemperatur über 40 Grad erreichen.
„Bei solch extremen Wetterumschwüngen ist die Gefahr von Blutungen in der Kleidung besonders groß.“
Bei starken Temperaturschwankungen besteht ein noch größeres Risiko für das Ausbluten von Bitumen, insbesondere wenn sich möglicherweise noch Frost im Boden befindet.
Auf Nachfrage antwortet sie bejahend, dass sich die Fahrbahnblutung auch in der Fahrbahn gebildet habe, obwohl älteres Belagmaterial verwendet worden sei. Viele Menschen behaupten, dass die Verwendung von Rapsöl die Ursache für Vaginalblutungen sei.
„Dafür sind die Bekleidungsstraßen nicht ausgelegt“
Björk sagt auch, dass die Straßen nicht unbedingt für das Verkehrsaufkommen auf ihnen ausgelegt sind, insbesondere im Hinblick auf Schwertransporte.
„Das Problem ist, dass wir so viel Verkehr haben und viel Verkehr auf Straßen, die eigentlich asphaltiert werden müssten.“ Auf den befestigten Straßen herrscht viel Verkehr. „Die Kleidung ist nicht unbedingt für solch starken Verkehr ausgelegt“, sagt sie und fügt hinzu:
„Wie in den Westfjorden gab es einen sehr starken Fischtransport. Die Umgehungsstraßen sind dafür nicht ausgelegt. Es wäre auf jeden Fall notwendig, mehr zu pflastern, aber dann ist es nur eine Frage des Geldes.“


