Es wurde diskutiert, dass der Staat die Aktivitäten von Múlund, dem SÍBS-Studio, nicht weiter finanzieren wird. In den vergangenen Jahren lagen die Mittel weit über den im Haushaltsplan vorgesehenen Mitteln.
Guðmundur Ingi Guðbrandsson, Minister für Soziales und Arbeitsmarkt, sagt in einem Interview mit Morgunblaðið, dass derzeit im Ministerium und in der norwegischen Arbeits- und Beschäftigungsagentur an der Überprüfung der Arbeitsmarktmaßnahmen für Menschen mit Behinderungen gearbeitet wird.
„Múlalundur gehört nicht dem Staat. Der Staat oder die Arbeitsagentur schließen Múlalundi nicht. Für uns ist es wichtig, die Belange behinderter Menschen zu wahren.“
Das Kapital kann besser genutzt werden
Nach Angaben des Ministers ist das Nationale Institut für Arbeit davon überzeugt, dass die nach Múlalund geflossenen Mittel aufgrund der Aktivitäten in Múlalund viel besser zum Wohle behinderter Menschen eingesetzt werden können, indem ihnen der Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtert wird.
„Unsere Aufgabe besteht darin, die Interessen behinderter Menschen zu wahren, und mit diesem Projekt schafft die norwegische Arbeits- und Beschäftigungsagentur vielfältigere Beschäftigungsmöglichkeiten für behinderte Menschen, die ganz im Einklang mit der Unterstützung behinderter Menschen bei der Führung eines unabhängigen Lebens im Einklang mit den Vereinten Nationen stehen.“ „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, sagt Guðmundur Ingi.
Die Angelegenheit wird in der Samstagsausgabe von Morgunblaðin ausführlich besprochen.

