Lebensmittelminister Bjarkey Olsen Gunnarsdóttir hat die Fangregel für im Sommer laichenden Hering aktualisiert und die Fangquote wird für die nächsten fünf Fischereijahre 19 % betragen, wobei das nächste am 1. September beginnt. Dies ist eine Steigerung von mehr als einem Viertel gegenüber den 15 % im laufenden Fischereijahr.
Dies wird auf der Website des Regierungsrats bekannt gegeben. Es heißt, dass die Entscheidung nach Konsultation der Interessengruppen und einer Überprüfung durch das norwegische Meeresforschungsinstitut und den Internationalen Rat für Meeresforschung (ICES) getroffen wurde.
Die norwegische Meeresforschungsagentur gab für das Fangjahr 2023/2024 einen Höchstfang von sommerlaichendem Hering mit 96.234 Tonnen an, was 40 % mehr als im vorangegangenen Fangjahr bedeutet. Für das nächste Fischereijahr (2024/2025) wurden keine Empfehlungen abgegeben, aber angesichts dieses starken Anstiegs der Fangquote kann davon ausgegangen werden, dass die Empfehlungen zur Höchstfangmenge isländischer pelagischer Fischereifahrzeuge wahrscheinlich nicht schrumpfen werden.
„Die Behörden legten erstmals im Fischereijahr 2017/2018 eine Fangregel für sommerlaichenden isländischen Hering fest, doch damals kam es zu einer Parasiteninfektion im Bestand, die zu großen Verlusten führte.“ Die Fangregel wurde auf fünf Jahre festgelegt, wie es bei staatlichen Fangregeln für andere Arten wie Kabeljau und Schellfisch üblich ist. Obwohl die Infektion im Bestand fortbesteht, werden die dadurch verursachten Verluste mittlerweile als deutlich geringer eingeschätzt als bei Festlegung der Fangregel“, heißt es in der Mitteilung an den Vorstand.
Wenn die Fangquote in der Fangregel für den sommerlaichenden Hering im laufenden Fischereijahr 19 % betragen würde, wäre die Empfehlung für den Höchstfang für die Art wahrscheinlich viel höher als sie ist.
