Die Kosten für die Entwicklung der Fischfarm First Water in Þorlákshöfn werden sich auf insgesamt 115 Milliarden ISK belaufen, und dies ist eines der größten Projekte in Island, die jemals von privaten Parteien durchgeführt wurden.
Die Pläne gehen davon aus, dass die gesamte Lachsproduktion in der Station nach Abschluss aller Arbeiten etwa 50.000 Tonnen betragen wird. „Dieses Projekt ist in sechs Teile gegliedert und etwa 10 % davon sind abgeschlossen. Bisher hat alles geklappt, aber in den kommenden Jahren steht ein großes Projekt bevor“, sagt Eggert Þór Kristófersson, CEO von First Water hf. in einem Interview mit Morgunblaðið.
Ein Lachs oder drei Kabeljau
Die Fischfarm von First Water liegt ein kurzes Stück westlich der Siedlung in Þorlákshöfn. Wenn man an diese Orte kommt, merkt man sofort, dass dort viel los ist; Baukräne und große Arbeitsmaschinen in der Nähe neuer Gebäude.
Diese liegt unten am Meer, aber die Station selbst steht auf einem Lavarücken. Darunter befindet sich eine großartige Ressource; eine Fülle von Wasser in einer Tiefe von 20 Metern und ein noch tieferes Grundmeer, das nach oben und in die Kochgefäße gepumpt wird. In einer fertig gebauten Station wird es in dem Gebiet insgesamt 170 Kessel geben. Sie werden insgesamt 30.000 Liter fließendes Meerwasser pro Sekunde benötigen, aus 180 Bohrlöchern, die jetzt nacheinander entnommen werden.
„Die Nachfrage nach Lachsprodukten ist weltweit hoch und wächst schneller, als die Produzenten decken konnten. Der Markt umfasst mittlerweile rund drei Millionen Tonnen pro Jahr und ist seit der Jahrhundertwende um 3-5 % pro Jahr gewachsen. Und hier setzen wir mit unserer Produktion an, die auf natürliche Qualität ausgerichtet sein wird. Die zunehmende Beliebtheit von Sushi-Gerichten trägt maßgeblich dazu bei, wie beliebt Lachs geworden ist. Es ist nicht weit hergeholt, dass die Aquakultur in Zukunft ein größerer Wirtschaftszweig sein wird als die traditionelle Fischereiindustrie, so eine Faustregel, die Þorsteinn Már Baldvinsson auf einer Konferenz bei SFS im Jahr 2022 vorstellte, wo er über einen Lachs und drei Kabeljau sprach. „Das war ein Hinweis darauf, dass man für einen fünf Kilogramm schweren Lachs und drei gleich schwere Kabeljau die gleiche Menge bekommen kann“, sagt Eggert Þór.
Die vollständige Berichterstattung finden Sie im heutigen Morgunblaði.

