Premierministerin Katrín Jakobsdóttir sagt, die Erdbeben auf der Halbinsel Reykjanes seien ein Großereignis und es sei eine sehr schwierige Zeit für Grindvíking.
Dies wurde unter anderem bei der heutigen Informationsveranstaltung zum Zivilschutz offenbart, bei der Katrín auch sagte, dass es für die isländische Gesellschaft wichtig sei, zu zeigen, was in ihr steckt, und sich gut um die Grindvíks zu kümmern, da sie nun mit dieser Tatsache konfrontiert seien dass ihre Gemeinschaft verstreut war und nicht mehr am selben Ort
Alles wird getan, damit die Menschen Schutz finden können
Anschließend ging der Premierminister darauf ein, dass es wichtig sei, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern zur Seite stünden und dass das Überleben von Grindvíking für die nächsten drei Monate gesichert sei. Sie erwähnte dann einen Gesetzentwurf dieser Art, der bereits in Alþingi verbreitet wurde.
Sie erklärte, dass die Wohnungsfrage das nächste große Thema auf der Tagesordnung sei, es aber 1.200 Haushalte gäbe, die berücksichtigt werden müssten. Der verfügbare Wohnraum, der genutzt werden konnte, war kartiert worden und bereits 130 hatten über das Wohnungsbauteam der Regierung Wohnraum erhalten, obwohl sicherlich weitere 600 Anfragen von Grindvíkings auf Bearbeitung warteten.
Katrín sagte, dass damit zu rechnen sei, dass die Situation anhalten werde und dass es wichtig sei, für sich und seine Familie eine Unterkunft zu haben. Es würde auch auf die Langfristigkeit und dann auf die Entwicklung von Wohnraum für Grindvíking abzielen. Dann würde alles getan, damit die Menschen in dieser Unsicherheit Schutz finden.
