Die Straßenverwaltung hat im März letzten Jahres eine öffentliche Ausschreibung für das Projekt im Europäischen Wirtschaftsraum angekündigt. Darüber wird berichtet die Website der Straßenverwaltung.
Im April wurden Bewerbungen eröffnet und Bewerbungen von fünf Teilnehmern eingegangen, die alle die in der Ausschreibungsbekanntmachung festgelegten Bedingungen erfüllten und als qualifiziert bewertet wurden. Anschließend wurden den Betroffenen Ende November Ausschreibungsunterlagen für die Ausschreibung zugesandt.
Die Auftragnehmer von ÞG waren die einzigen der fünf, die ein Angebot abgegeben haben. Dies ist ein Einführungsangebot.
Möchte im Juli unterschreiben
Vegagerðin beabsichtigt, das Angebot zu prüfen und plant, Anfang April Verhandlungen mit dem Auftragnehmer von ÞG aufzunehmen. Nach den Verhandlungen werde die Höhe des endgültigen Angebots voraussichtlich im Juni bekannt gegeben, heißt es in der Mitteilung. Ziel ist die Vertragsunterzeichnung im Juli.
„Der Auftragnehmer ist für den endgültigen Entwurf des Projekts, der Brücke, der Straßen und Kreuzungen verantwortlich und die Arbeiten am Entwurf beginnen nach der Unterzeichnung des Bauvertrags. Ein vorläufiger Entwurf liegt vor, das heißt, die Hauptlinien für das Erscheinungsbild der Brücke und die Straßenführung sind bereits festgelegt. „Die Vorbereitungen auf der Baustelle könnten noch in diesem Jahr beginnen, es wird jedoch geschätzt, dass die Brücke im Herbst 2027 für den Verkehr freigegeben wird“, heißt es in der Ankündigung.
330 Meter lange Schrägseilbrücke
Eine neue Brücke über Ölfusá ist Teil der Verlagerung der Ringstraße über die städtischen Gebiete von Selfoss hinaus.
„Die Brücke wird eine 330 Meter lange Schrägbrücke mit einem 60 Meter hohen Turm auf Efri-Laugardælaey sein. Die Brückensohle wird 19 m breit sein und es werden 2+1 Straßen mit getrennten Anfahrtsrichtungen sowie ein Geh- und Radweg erwartet. Unter der Brücke ist an beiden Flussufern auch ein Wander- und Radweg geplant.
Erwartet werden Endpfähle aus Beton, ein Brückenboden mit Stahlträgern sowie ein Betonboden und ein Stahlturm. Bei der Vorplanung der Brücke wurden die Bedingungen vor Ort berücksichtigt, in denen sowohl Erdbeben als auch Überschwemmungen zu erwarten sind. „In der Brücke werden seismische Isolierung und vorgespannte Felsanker in den Fundamenten des Turms erwartet“, heißt es in der Mitteilung.
