Dr. Páll Karlsson hat einen Weg gefunden, Patienten mit Polyneuritis zu diagnostizieren, bevor Symptome auftreten. Laut Pál bietet es vielfältige Möglichkeiten zur Behandlung der Krankheit. Páll, der 2013 seine Doktorarbeit in Medizin verteidigte, hat eine höhere Doktorarbeit an der Universität Aarhus verteidigt.
Wissenschaftler der medizinischen Wissenschaften haben die Möglichkeit, eine höherrangige Doktorarbeit zu verteidigen, wenn sie einen Beitrag zur Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaft nachweisen können. Daher musste Páll Fortschritte bei der Diagnose der Polyneuritis sowie mögliche Behandlungsmöglichkeiten dafür nachweisen. Páls Dissertation ist eine Sammlung von neun Artikeln, an denen er im Laufe der Jahre gearbeitet hat.
Bei den Ästen handelt es sich um winzige Nervenzellen, die in der Haut und in der Hornhaut des Auges zu finden sind. Die Zellen senden Botschaften über bestimmte Sinnes- und Schmerzempfindungen an das Nervensystem. Bei Patienten mit Polyneuritis stellen die Zellen ihre Funktion ein und die Betroffenen spüren beispielsweise keine Temperatur mehr.
„Das hört sich vielleicht nicht gefährlich an, ist es aber trotzdem“, sagt Páll und nennt als Beispiel einen Menschen, der versehentlich kochendes Wasser über sich selbst schüttet, und obwohl er es nicht spürt, ist seine Haut dennoch geschädigt.
Das Interview kann heute vollständig im Morgunblaðin gelesen werden.
