Drei Richter werden das Urteil des Bezirksgerichts Reykjavík fällen, wenn im Februar der sogenannte Terrorismusfall verhandelt wird. Als gestern darüber entschieden wurde, gab es in dem Fall Aufregung, doch zuvor hatte das Landesgericht entschieden, dass Daði Kristjánsson, der Bezirksrichter, in dem Fall unzuständig sei.
Die Hauptverhandlung in dem Fall wurde daraufhin auf Februar verschoben, zuvor war jedoch geplant, dass der Fall im Dezember verhandelt würde.
Der Fall ist juristisch der komplexeste. Daher wurde der Fall zweimal abgewiesen, sowohl vor dem Bezirksgericht als auch vor dem Landesgericht. Daraufhin wurde eine neue Anklage erhoben, die das Bezirksgericht abwies. Diese Entscheidung wurde vor dem Nationalgericht aufgehoben, was es dem Bezirksgericht ermöglichte, den Fall vor Gericht zu bringen.
Anschließend forderte Staatsanwalt Karl Ingi Vilbergsson, dass Daði wegen der Formulierung zurücktritt, als das Verfahren eingestellt wurde. Daði selbst lehnte den Antrag gemäß der Entscheidung ab, aber das Landesgericht stimmte dem Antrag des Staatsanwalts zu, Daði zu disqualifizieren, und daraufhin haben ihn nun drei Richter ersetzt.

