Unter den Präsidentschaftskandidaten ist die Unterstützung breit gestreut, was nicht anders zu erwarten ist, da so viele Menschen für ein Amt kandidieren wollen, der eigentliche Wahlkampf aber erst bei wenigen Kandidaten begonnen hat, die nicht bis zum Ablauf der Kandidaturfrist warten wollten.
Bis zum 26. April ist es möglich, sich ehrenamtlich zu engagieren, wenn die erforderliche Anzahl an Empfehlungsgebern erreicht ist. Aus dem gleichen Grund ist es nicht sicher, dass alle oben genannten Kandidaten die Wahl erreichen werden, aber trotz der Tatsache, dass die Hürde niedrig ist, hatten die Kandidaten unterschiedliche Erfolge bei der Mittelbeschaffung.
Bemerkenswert ist jedoch, dass die meisten der Befragten bereits einen geeigneten Kandidaten finden konnten. Nur 8 % wussten nicht, wen sie wählen wollten, während fast 2 % keine Antwort geben wollten. Und 85 % erwarteten, dass sie wählen würden, was eine beeindruckende Wahlbeteiligung wäre. Bei der Präsidentschaftswahl 2016 lag sie bei 76 %.
In zwei Ecken teilen
Wie oben zu sehen ist, lassen sich die Kandidaten grob in zwei Gruppen einteilen. Baldur Þórhallsson, Jón Gnarr und Katrín Jakobsdóttir haben alle eine große Anhängerschaft und werden sich wahrscheinlich auf den Spitzenkampf einlassen. Halla Hrund Logadóttir liegt ziemlich weit zurück, hat aber in kurzer Zeit immer noch mehr als 10 % zugelegt, es ist also möglich, dass sie noch mehr zulegen kann.
Andere Kandidaten haben weniger als 5 % Unterstützung, daher ist die Steigung für sie recht steil. Nicht zuletzt für diejenigen, die weniger als 1 % haben und es ist besser, von einem Cross Country als von einer Piste zu sprechen.
Es muss daher als wahrscheinlich angesehen werden, dass einige Kandidaten aufgeben, anstatt ihr Bestes zu geben, wenn die Zahl der Unterschriften nicht höher ist. Es ist auch unwahrscheinlich, dass sie populär bleiben, wenn die Wähler den Eindruck haben, dass sie umsonst sind.
Die Unterstützung anderer Kandidaten als der Top 4 beträgt insgesamt 15 %, so dass für die anderen Kandidaten noch etwas Zeit übrig bleibt, auch wenn es im Endspurt zu einer Differenz kommt. Angesichts vergangener Wahlen wäre es unklug anzunehmen, dass die Unterstützung gleichmäßig auf die Spitzenkandidaten verteilt ist. Das Gleiche gilt vermutlich auch für die 8 Prozent der Abwesenheitsbevölkerung.
Dort kann die Stellung verschiedener Gruppen – je nach Geschlecht, Alter, Einkommen oder politischer Position – einen großen Unterschied machen. Auf diese Art der Verteilung der Unterstützung für Präsidentschaftskandidaten wird in der morgigen Zeitung ausführlicher eingegangen.
Die vollständige Berichterstattung finden Sie im heutigen Morgunblaði.
