Der Vorstand des Gildi-Pensionsfonds hat zugestimmt, Kreditnehmer in Grindavík aufzufordern, die Zahlungen für ihre Kredite um sechs Monate aufzuschieben. Dies ist ein traditionelles Heilmittel.
Dies bedeutet, dass die Tilgungsraten nebst Zinsen und Wertzuwächsen aufgeschoben werden und daher während der Laufzeit nicht zahlbar sind.
„Obwohl es sich um eine traditionelle Stundungsmaßnahme für Kreditnehmer handelt, ist es klar, dass der Vorstand des Fonds mögliche weitere Maßnahmen erwägt, um Kreditnehmern in Grindavík entgegenzukommen“, heißt es in einem Nachrichtenbericht auf der Website von Gildis.
Es ist nicht klar, ob die Befugnis besteht, mehr zu tun
„Im Rahmen des Fonds wurde viel Arbeit geleistet, um die Situation aufgrund der unerwarteten Ereignisse und der großen Unsicherheit, die durch die anhaltenden Erdbeben in Grindavík entstanden ist, zu erfassen.“ Dennoch ist immer noch nicht ganz klar, über welche Quellen der Fonds verfügt, um den betreffenden Kreditnehmern entgegenzukommen, da die Situation sehr unklar ist und es viele Szenarien gibt. In den kommenden Wochen wird der Fonds die Entwicklung der Situation beobachten und gleichzeitig die Rechtslage des Fonds im Hinblick auf mögliche weitere Ressourcen zur Unterstützung von Kreditnehmern in Grindvík untersuchen. Welche Ergebnisse diese Inspektion bringen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht beantworten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass für Pensionskassen besondere Gesetze gelten und für deren Tätigkeit umfangreiche Regelungen gelten. „Bei ihrer Arbeit müssen Vorstände und Mitarbeiter daher stets die Erwägungen der Agenturpflicht berücksichtigen und die Interessen aller Fondsmitglieder wahren“, heißt es in einem Nachrichtenbericht auf der Website des Fonds.
