„Es ist einfach aufregend. Ich hatte auf eine neue Herausforderung in der Ausbildung gehofft, die ich seit 25 Jahren mache, wie der Taxifahrer sagte. Es sind die gleichen Mechanismen, aber das Thema ist von einem anderen Geschlecht“, sagte Ólafur Kristjánsson, der neu ernannte Trainer der Frauenmannschaft Þróttar aus Reykjavík, in einem Interview mit Morgunblaðið.
Ende letzten Monats unterzeichnete er einen Dreijahresvertrag mit der Fußballliga Þrótta.
Ólafur ist, wie er selbst betont, schon lange im Training, aber dies ist das erste Mal in seiner Karriere, dass er eine Frauenmannschaft leitet. Erwartet Ólafur einen großen Unterschied zwischen der Ausbildung von Frauen und Männern?
„Es ist wirklich nicht gut, vorgefasste Meinungen zu haben, dass es einen Unterschied oder keinen Unterschied geben muss. Es ist eigentlich die Neugier, die mich dazu getrieben hat; um aus erster Hand zu erfahren, ob es einen Unterschied gibt und was dieser gegebenenfalls sein wird.
Es ist furchtbar einfach zu sagen, dass es genau dasselbe ist oder dass es definitiv einen Unterschied gibt. Es gibt einige Leute, die beides ausprobiert haben und in dieser Hinsicht zumindest zu diesem Zeitpunkt schlauer sind als ich“, sagte er.
Noch nie zuvor angeboten
„Aber ich fand es spannend zu sehen, ob es einen Unterschied gibt, auch wenn dieser nicht der Hauptgrund war.“ Es ist offensichtlich, dass es physisch einen Unterschied gibt und immer geben wird.
Manche sagen, dass Frauen nicht wie Männer ausgebildet werden sollten; „Frauen sind keine „Miniversionen“ von Männern, wenn es ums Training geht“, fuhr Ólafur fort.
Auf die Frage, ob ihm schon einmal angeboten worden sei, eine Frauenmannschaft zu trainieren, antwortete Ólafur: „Nein, niemals.“
Eine Herausforderung, die mich bis auf die Knochen zerriss
Zuletzt arbeitete er etwa anderthalb Jahre lang als Fußballchef bei Breiðablik. Ólafur sagt, dass er in diesem Job glücklich sei und fragte den Journalisten, wie er sich über die Rückkehr in die Ausbildung fühle.
„Ich fand das, was ich in den letzten Saisons bei Breiðablik gemacht habe, auch sehr aufregend, und es gab nicht viel an sich, das mich wieder in den Trainerfieber verwickelt hätte, aber das war einer davon“, erklärte Ólafur.
Das Interview mit Ólaf kann heute vollständig auf den Sportseiten von Morgunblaðin gelesen werden.
