Das Nationale Gericht hat heute die Strafen von vier Angeklagten im großen Kokain-Fall herabgesetzt. Sie wurden wegen ihrer Beteiligung an der Einfuhr von 100 kg Kokain per Holztransport verurteilt, doch die Materialien gelangten nie bis zum Ende der Straße, da die Polizei in den Niederlanden sie beschlagnahmte. Die Haftstrafen der Männer wurden jeweils um ein bis eineinhalb Jahre verkürzt.
Der Holzverkäufer Páll Jónsson erhielt die höchste Strafe, doch seine Strafe wurde vor dem Nationalgericht von zehn auf neun Jahre verkürzt. Er steckte hinter der Holzlieferung aus Brasilien, die von Zollbeamten in den Niederlanden beschlagnahmt wurde, das Material jedoch in sieben Baumstämmen versteckt war.
Das nationale Gericht wandelte auch die Strafen der anderen drei um. Birgir Halldórsson, die im Bezirk zu acht Jahren Haft verurteilt worden war, erhielt vor dem Nationalgericht sechseinhalb Jahre Haft. Die Strafe von Daða Björnsson, die im Bezirk zu sechs Jahren und sechs Monaten verurteilt wurde, wurde in fünf Jahre umgewandelt, und die Strafe von Jóhannes Páli Durr wurde vor dem Landesgericht von sechs Jahren in fünf Jahre umgewandelt.
Aus dem Hauptverfahren des großen Kokainfalls vor dem Bezirksgericht Reykjavík.
mbl.is/Kristinn Magnússon
Rúv berichtet das heutige Urteil.
Die Polizei hat Die Hauptstadtregion leitete damals eine Untersuchung des Falles ein, nachdem sie verschlüsselte Nachrichten gefunden hatte, die die Parteien im sogenannten Salzstreuer-Fall untereinander verschickt hatten. In diesem Fall wurden drei Männer für schuldig befunden, 53 Liter flüssiges Amphetamin importiert und 117,5 kg Amphetamin hergestellt zu haben.
In den verschlüsselten Mitteilungen zwischen den Parteien des Salzstreuer-Falls, die von der Polizei überwacht wurden, hieß es, dass eine große Kokainlieferung in das Land erwartet werde. Das Kokain war in Baumstämmen aus Brasilien versteckt, doch Páll war laut Polizei die einzige Person in Island, die Holz aus diesem Land importierte.


