„Es darf nicht dazu führen, dass Helgi Magnús Gunnarsson auf Wunsch von Extremisten aus dem Amt des stellvertretenden Staatsanwalts verdrängt wird“, schreibt Sigmundur Davíð Gunnlaugsson, Vorsitzender der Zentrumspartei, in einem Beitrag auf Facebook.
Ist das seine Reaktion auf die Nachricht, dass der Staatsanwalt von Justizministerin Guðrúna Hafsteinsdóttir beantragt hat, Helgi aufgrund einer Beschwerde der Solaris-Organisation vorübergehend von seinen Pflichten zu entbinden?
„Der Mann hat viele Jahre lang Drohungen gegen sich und seine Familie ertragen, ohne dass es zu normalen Reaktionen oder Unterstützung seitens der Behörden gekommen wäre“, schreibt Sigmundur.
Solaris verklagte Helga
Helgi hat mit den Medien über den Fall Mohamad Th. gesprochen. Jóhannessonar, ehemals Kourani, der Helga und seine Familie wiederholt bedroht hat.
Im Interview mit Indikator Er sagte, Mohamad sei ein übertriebenes Beispiel, aber es würden viele Menschen ins Land gebracht, die eine andere Kultur hätten, als die Isländer gewohnt seien.
„Das Einzige, was sie aufhält, ist die Faust, die Anwendung von Gewalt.“ Nicht überall herrscht die gleiche Einstellung zu Recht und Gerechtigkeit wie hier. Aber das müssen wir akzeptieren“, sagte Helgi in einem Interview mit Vísi über Asylbewerbergruppen.
Wegen dieser Äußerungen verklagte das Management von Solaris unter anderem Helga.
Herausforderungen Guðrúna
Sigmundur sagt, Helga habe kaum mehr getan, als auf die Gefahr hinzuweisen, der die Gesellschaft als Ganzes ausgesetzt sei.
„Ein Risiko, vor dem das Regime weitgehend zu schlafen scheint“, schreibt Sigmundur.
Er fordert Guðrúna Hafsteinsdóttir auf, weder einer dauerhaften noch vorübergehenden Entlassung von Helga zuzustimmen.
„Es ist die Aufgabe der Regierung, die Bürger zu schützen. Wenn sich die Regierung der Anwendung von Gewalt beugt, geraten wir in einen Zustand des sozialen Zusammenbruchs“, schreibt Sigmundur abschließend.
