Der Verhandlungsausschuss von VR hat eine Erklärung herausgegeben, in der er die gestern in den Medien geäußerten Äußerungen des Geschäftsführers von Icelandair korrigieren will.
Die Erklärung lautet:
„Der CEO von Icelandair kritisierte gestern, am 6. März 2024, in einem Interview mit den Medien, dass der Verhandlungsausschuss von VR beschlossen habe, über Streiks unter VR-Mitgliedern abzustimmen, die im Passagier- und Ladedienst von Icelandair am Flughafen Keflavík arbeiten. Er sagte, dass nur eine Sitzung stattgefunden habe und es eine Klageschrift gegeben habe und dann nichts weiter.
Die Wahrheit ist, dass am 29. November 2022 beim Gewerkschaftsbund, der die Verhandlungsmacht für Icelandair hat, ein Antrag auf einen Sondertarifvertrag eingereicht wurde. Fast ein halbes Jahr später, oder am 8. Mai 2023, SA und Icelandair traf sich mit VR und erhielt keine Antwort auf die Forderung. Die nächste Sitzung fand am 2. Februar 2024 statt und dann wurde die Behauptung von VR erneut veröffentlicht. Das Ergebnis dieses Treffens war, dass Icelandair mehrere Fragen zur Unterbringung des Personals ansprach, was gut ist, aber SA reagierte kaum auf die Hauptforderungen von VR bezüglich der Sonderlohnvereinbarung, und bei den Verhandlungen darüber gab es keine Fortschritte.
Mitarbeiter mit Mindestlohn
Der VR-Verhandlungsausschuss bekräftigt, dass das Personal im Passagier- und Ladedienst von Icelandair am Flughafen Keflavík zu Mindestlöhnen arbeitet und keinen Anspruch auf ununterbrochene Arbeitszeiten hat. Im Winter werden sie zu einem reduzierten Arbeitstarif gezwungen und müssen zwischen 5 und 9 Uhr morgens und dann noch einmal zwischen 13 und 17 Uhr zur Arbeit kommen. Die Mitarbeiter und VR in ihrem Namen versuchen seit Jahren, auf eine Korrektur zu drängen Aber es ist nichts passiert. Wir halten ihre Forderungen für selbstverständlich.
Der Sondertarifvertrag mit SA für die Arbeit im Passagier- und Frachtdienst von Icelandair am Flughafen Keflavík ist eines der Themen, die bei den laufenden Tarifverhandlungen im Vordergrund stehen. Es stand VR nicht zu, an Sitzungen teilzunehmen, aber in den letzten dreizehn Tagen hat SA VR zu einer kurzen Sitzung eingeladen, bei der die Organisation keine Angaben zu ihrer Position zum Sonderlohnvertrag oder zu anderen offenen Fragen im Lohnbereich gemacht hat Verhandlungen zwischen SA und VR.
Der Verhandlungsausschuss von VR erklärt, er sei jederzeit zu Verhandlungen bereit und werde an der heutigen Sitzung mit einem lösungsorientierten Ansatz zum Tarifvertrag zwischen VR und dem norwegischen Gewerkschaftsbund und den damit verbundenen Fragen teilnehmen.
