Im Hochland Islands sorgen derzeit ungewöhnlich hohe Wasserstände für Probleme: Sowohl auf den Zufahrten nach Landmannalaugar als auch über den Mælifellsandur sind Straßenabschnitte teilweise überflutet und Furten schwer passierbar.

Foto: Furt in Landmannalaugar / Foto Landsbjörg
Eine der Hauptfurten an der F208 nach Landmannalaugar schwoll an, dass Touristen steckenblieben. Daraufhin wurden andere Touristen durch die Furt des Campingplatz Landmannalaugar zurück eskortiert, um sicher ans andere Ufer zu gelangen. Ohne die Hilfe von Rangern und weiteren Einsatzkräften hätten einige Wagen die Durchfahrt nicht geschafft.
Auch auf der F210 am Mælifellsandur traten Bäche über die Schotterpisten, sodass Wasser quer über die Wege strömte. Die Passage war selbst für hochlandtaugliche Geländewagen nur mit großer Vorsicht möglich. Nach einer Erkundungsmission am Wochenende :„Jetzt steht dort noch mehr Wasser und nach der gestrigen Erkundungsmission nach Mælifellssandur ist klar, dass die Route selbst für stark modifizierte Jeeps und sogar große Lastwagen unpassierbar ist“, heißt es in der Ankündigung.
Als Gründe nennen Experten die Kombination aus anhaltenden Regenfällen und Schneeschmelze in den Bergen. Die Straßenverwaltung rät dringend, vor einer Fahrt ins Hochland die aktuellen Straßen- und Furtbedingungen auf road.is zu prüfen und nur mit geeigneten Fahrzeugen unterwegs zu sein.
Titelfoto Furt mit Hinweisschild bei Landmannalaugar / Mirjam Lassak
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