Auf dem heute in Þórshavn zu Ende gegangenen Treffen der Verteidigungsminister der nordischen Länder wurde eine neue langfristige Strategie für die nordische Verteidigungskooperation (NORDEFCO) bis zum Jahr 2030 unterzeichnet.
Die Minister erörterten auch die Bedeutung einer fortgesetzten Unterstützung der Ukraine und der Entwicklung von Sicherheitsfragen im Nordatlantik und in der Arktis. Diesmal nahmen auch Vertreter der Regierungen der Färöer und Grönlands an dem Treffen teil. Dies geht aus einer Mitteilung von hervor Das Kabinett.
Breiter Konsens über die Unterstützung des Verteidigungskampfes der Ukraine
Die Strategie soll neuen Sicherheitsherausforderungen begegnen, die gemeinsame Verteidigungsfähigkeit und Sicherheit der Staaten sowie ihren Beitrag innerhalb der Atlantischen Allianz stärken. Nach wie vor herrschte bei dem Treffen ein starker Konsens darüber, wie wichtig es ist, den Verteidigungskampf der Ukraine weiterhin zu unterstützen, doch bisher haben die Staaten rund 13 Milliarden Euro an verteidigungsbezogener Unterstützung für die Ukraine bereitgestellt.
„Das Treffen hier in Þórsháfn war in vielerlei Hinsicht historisch. Wir haben eine neue zukünftige Strategie für die nordische Verteidigungszusammenarbeit unter völlig veränderten Sicherheitsbedingungen festgelegt und nun sind alle nordischen Länder in den Armen des Atlantischen Bündnisses. Die Zusammenarbeit zwischen den Ländern hat sich in den letzten Jahren unter aktiver Beteiligung Islands sehr schnell verstärkt. „Eine gute und enge Zusammenarbeit zwischen den nordischen Ländern erhöht die Sicherheit der Menschen der Nationen und stärkt gleichzeitig ihren Beitrag zur gemeinsamen Verteidigung des Atlantischen Bündnisses“, wurde Außenminister Þordís Kolbrúna Reykfjörð Gylfadóttir in der Ankündigung zitiert.
Die Entwicklung von Sicherheitsfragen in der Arktis und im Nordatlantik stand während des dänischen Vorsitzes von NORDEFCO im Vordergrund und diese Themen standen daher ganz oben auf der Tagesordnung des Treffens der Verteidigungsminister. Die Region hat eine wachsende sicherheitspolitische Bedeutung für Europa und Nordamerika, und die Minister sind sich einig, dass es wichtig ist, Lagebewusstsein, Abschreckung und Verteidigung in der Region aufrechtzuerhalten.
