Drei Männer und drei Frauen wurden heute vom Bezirksgericht Reykjavík im Zusammenhang mit Polizeieinsätzen der vergangenen Woche zu einer weiteren zweiwöchigen Untersuchungshaft verurteilt.
Die Festnahmen erfolgten im Zuge großangelegter Einsätze im Hauptstadtgebiet, und über den Einsatzgrund hinaus bestand ein begründeter Verdacht des Menschenhandels, der Geldwäsche, der Verletzung der Arbeitnehmerrechte von Ausländern sowie des Verdachts der organisierten Kriminalität Aktivität.
Acht wurden im Zusammenhang mit dem Fall festgenommen, aber nur sechs wurden in Untersuchungshaft genommen.
Die Aktionen konzentrierten sich auf das Gästehaus Kastali, die Restaurants Pho Vietnam, Vietnam Restaurant und Wok On. Davíð Viðarsson, der Eigentümer der Unternehmen, gehört zu denen, die in diesem Fall den Status eines Angeklagten haben.
Nach Angaben der Polizei der Hauptstadtregion wurde die Haft aufgrund von Ermittlungsinteressen auf deren Antrag bis zum 26. März verlängert.
In der Mitteilung heißt es außerdem, dass die Ermittlungen in dem Fall gut voranschreiten.
