Byggðastofnun hat einen Zwangsverkauf des Grundstücks Kárhóli in Reykjadal in Þingeyjarsveit sowie des darauf befindlichen Gebäudes gefordert, die beide der gemeinnützigen Organisation Aurora Observatory gehören.
Ein Kredit in Höhe von 120 Millionen ISK, der zur Finanzierung des Baus eines Hauses auf dem Grundstück aufgenommen wurde, ist in Rückstand und beläuft sich nun auf fast 180 Millionen.
Das fragliche Gebäude sollte ein chinesisch-isländisches Forschungszentrum zum Nordlicht beherbergen.
Die erste Anhörung in dem Fall findet am 23. August statt. entsprechend Informationen von Byggdastofnun.
Ich freue mich auf die Auktion
In einem Interview mit Morgunblaðið sagt Ólína Arnkelsdóttir, Vorstandsvorsitzende des Aurora-Observatoriums, dass die Angelegenheit bearbeitet werde, sie jedoch nicht damit rechnet, dass die Auktion stattfinden wird. Sie sagt, dass im Gebäude verschiedene Forschungsaktivitäten durchgeführt werden, an denen Rannís, die Universitätsgemeinschaft und die Chinesen beteiligt sind. Das Haus sei eigentlich noch nicht fertig und sie gibt an, dass der Grund für die finanziellen Probleme darin bestehe, dass die Baukosten die Schätzungen überstiegen hätten.
Im Übrigen verweist sie auf Reinhard Reynisson, den Geschäftsführer der gemeinnützigen Organisation, der während der Bearbeitung der Nachricht nicht erreichbar war. Reinhard ist auch Mitarbeiter von Byggdastofnun, das den Zwangsverkauf fordert.
