Zum ersten Mal seit Dienstag letzter Woche erteilte der Polizeichef von Suðurnesju Zeitungen und Reportern die Erlaubnis, Grindavík zu betreten, allerdings nur in Begleitung der Nationalen Verteidigung.
Ausländische Journalisten durften zusammen mit ihren isländischen Kollegen drei Stellen auf der Farm aufsuchen, an denen der Schaden am offensichtlichsten ist. Menschen von Rettungsteams und Zivilschutz, die seit der Evakuierung am Freitag, dem 10. November, jeden Tag in Grindavík sind, sagen, dass ein Riss, der durch die Stadt verläuft, ständig rutscht. Man konnte Rauch und hier und dort liegende Rohre sehen.

Wie in einem Film
Pálmi Þrastarsson, ein Rettungshelfer aus Grindavík, ist seit der Evakuierung im Einsatz. Er sagt, dass die Erdarbeiten die Stadt an vielen Stellen beeinträchtigt hätten.
„Im Allgemeinen ist der größte Teil der Stadt ziemlich gut. „In vielen Teilen der Stadt gibt es kleinere Schäden, an mehreren Stellen größere Schäden“, sagt Pálmi.
Er sagt, er habe seit der Evakuierung keine Erdbeben gespürt, aber die Erschütterungen seien sehr stark gewesen.
„Es war unglaublich, wie in einem amerikanischen Film“, sagt er.
Die Spanier passen genau auf
Zu den Reportern, die heute die Situation in Grindavík untersuchten, gehörte auch Marcos Mendes aus Spanien. Er sagt, dass seine Landsleute die Erdbeben in Grindavík aufmerksam verfolgt hätten, insbesondere die Bewohner von La Palma, doch 2021 sei in der Nähe der Stadt ein Vulkan ausgebrochen.
„Wir hatten damals keine Zeit, auf La Palma Verteidigungsanlagen zu errichten, also drang Magma in die Stadt ein, als der Vulkan neben der Stadt ausbrach. „Die Bewohner dort haben daher großes Interesse an der Entwicklung der Befestigungsanlagen in Svartsengi und hoffen, dass das Wissen, das dort entsteht, in Zukunft von Nutzen sein wird“, sagt Marcos.
