Ásmundur Einar Daðason, Minister für Bildung und Kinderangelegenheiten, sagt, dass sein Ministerium sich nicht in den Fall von Edda Bjarkar Arnardóttir und ihren Kindern einmischen könne und dass die Angelegenheit ausschließlich in der Verantwortung des Justizministeriums liege.
„Der Geist ist immer bei den Kindern“
Er sagt, dass seine Gedanken bei den Kindern seien und dass die Angelegenheit äußerst schwierig sei, dass aber weder er noch sein Ministerium die Befugnis hätten, etwas dagegen zu unternehmen.
„Natürlich trifft es einen nicht gut, wenn so etwas dazwischenkommt. Der Geist ist immer bei den betreffenden Kindern. Das fällt ihnen extrem schwer. Aber dieser Fall ist immer noch so, dass weder ich noch mein Ministerium die Befugnis haben, im Einzelfall direkt einzugreifen. Daher erfolgt unsere gesamte Kommunikation mit dem Justizministerium“, sagt Ásmundur.
Gesetzesänderungen müssen evaluiert werden
Er sagt, es hätten Treffen zwischen dem Ministerium für Bildung und Kinderangelegenheiten und dem Justizministerium stattgefunden, und die Ministerien seien dabei, den Kinderschutz und die Kindergesetze zu überprüfen. Ásmundur sagt auch, dass geprüft werden müsse, ob und welche Änderungen am Gesetz vorgenommen werden müssten.
„Die Treffen haben es also so gesehen. Denn wir dürfen uns nicht auf einzelne Fälle einlassen und haben nie Daten dazu“, sagt er.
Der Fall liegt vollständig beim Justizministerium
Auf die Frage, ob die Regierung direkt für die Sicherheit der Kinder gehandelt habe, sagt er, dass die Angelegenheit beim Justizministerium liege und dass sein Ministerium keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Ereignisse haben könne.
„Mein Ministerium verfügt über keine Daten zu dieser Angelegenheit, daher erfolgt unsere gesamte Kommunikation zu diesem Thema mit dem Justizministerium und bezieht sich auf die Wechselwirkung zwischen dem Kinderschutzgesetz und dem Kindergesetz.“ Es gab gute Treffen zwischen ihnen, aber ansonsten liegt die Angelegenheit ausschließlich beim Justizministerium“, sagt Ásmundur Einar.
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