Das isländische Finanzministerium hat heute eine grüne Anleihe im Wert von 750 Millionen Euro ausgegeben, was etwa 111 Milliarden ISK entspricht. Die Anleihen haben einen festen Zinssatz von 3,5 % und wurden mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einer Rendite von 3,636 % ausgegeben. Die Anleihen werden im Rahmen des nachhaltigen Finanzierungsrahmens des Finanzministeriums ausgegeben.
Dies erscheint auf Website des Finanzministeriums.
Darin heißt es, dass das Interesse der Anleger an der Emission groß sei und die Nachfrage sich auf rund 7 Milliarden Euro belaufe, also mehr als das Neunfache des Emissionsvolumens. Die Gruppe der institutionellen Anleger besteht aus Zentralbanken, Banken, Versicherungen und anderen institutionellen Anlegern, hauptsächlich aus Nordeuropa. Nach Angaben des Ministeriums wurde die Emission von JP Morgan, BNP Paribas, der DZ Bank und Nomura verwaltet.
„Besonders erfreulich ist das große Vertrauen, das die erste Emission grüner Anleihen von einer vielfältigen Gruppe internationaler Investoren erhält.“ Dies ist ein Beweis für die Glaubwürdigkeit unserer Finanz- und Umweltpolitik und unterstreicht die internationalen Verpflichtungen, die wir eingegangen sind. „Dieses große Interesse ist nicht zuletzt ein Zeichen des Vertrauens, das Investoren in Island haben, und des Rufs des Landes als Vorbild im Bereich Umweltfragen“, sagt Þórdís Kolbrúna Reykfjörð Gylfadóttur, Minister für Finanzen und Wirtschaft.
Ohne Präzedenzfall
Es wird auch angegeben, dass die Investorengruppe rund 280 Parteien zählte, was die größte Zahl ist, die an einer einzigen Auktion ausländischer Staatsanleihen teilgenommen hat. Das Neunfache der Gesamtnachfrage war ähnlich beispiellos.
„Die aktuelle Fassung steht im Einklang mit der von uns festgelegten Politik in Kreditangelegenheiten und ist Teil eines Aktionsplans in Klimafragen. Der Emissionserlös soll zur Deckung der Kosten der Staatskasse für Umweltthemen in den kommenden Jahren verwendet werden. Die Finanzierung stärkt unsere Fähigkeit, die Herausforderungen, vor denen wir stehen, weiter zu meistern. Die große Nachfrage und die Bedingungen für die Staatskasse schaffen auch Vertrauen in die Verwaltung der Wirtschaft und der Staatsfinanzen“, sagt Þórdís weiter.
