Die Wahrscheinlichkeit eines Magmaflusses oder -ausbruchs in den nächsten drei Wochen ist sehr hoch. Dies geht aus einer Mitteilung des Nationalen Wetterdienstes hervor.
Darin heißt es, Modellrechnungen zufolge seien schätzungsweise rund dreizehn Millionen Kubikmeter Magma in die Magmakammer unter Svartsengi gelangt.
„Heute hat die hinzugefügte Magmamenge die untere Grenze der Magmamenge erreicht, die vermutlich hinzugefügt werden muss, um einen neuen Magmafluss und sogar einen Ausbruch auszulösen“, heißt es in der Ankündigung.
Risikobewertung der Wetterbehörde für Grindavík und Umgebung am 16. Juli.
Karten-/Wetteramt von Island
Der Ausbruch bewegt sich weiter nach Süden
Der Meldung ist eine neue Gefährdungsbeurteilung beigefügt.
Dabei wird darauf hingewiesen, dass die neuesten Analysen darüber, wie sich der Ort der Eruption bei den letzten Vulkanausbrüchen der Sundhnúka-Kraterserie entwickelt hat, darauf hindeuten, dass sich die Eruptionsaktivität mit jedem Ereignis weiter nach Süden und näher an Grindavík bewegt.
„Basierend auf diesen Analysen und unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Erdbeben seit November 2023 erhebliche Spaltbewegungen in Grindavík verursacht haben, spiegelt diese Risikobewertung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit wider, dass beim nächsten Ausbruch Lava in Zone 4 – Grindavík – austritt.“

