Hildur Sverrisdóttir, Parlamentsabgeordnete der Unabhängigkeitspartei, sagt, dass das Verbot des Verkaufs von Zigaretten mit einem charakteristischen Mentholgeschmack ungerechtfertigt sei und dass die Gesundheitsmaßnahme nichts mit dem Zweck des Gesetzentwurfs zur Eindämmung des Tabakkonsums bei Jugendlichen zu tun habe Menschen.
Ein Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes zur Tabakkontrolle wurde heute nach einer zweiten Debatte in Althingi dem Wohlfahrtsausschuss vorgelegt.
Das Verbot hat nichts mit dem Zweck des Gesetzentwurfs zu tun
Hildur gehörte zu den Rednern, enthielt sich jedoch der Stimme. Sie sagte jedoch, sie sei mit den Änderungen zufrieden, die seit der ersten Debatte im Parlament am Gesetzentwurf vorgenommen worden seien.
Zu diesen Änderungen gehörte eine längere Übergangsfrist für das Verkaufsverbot von Zigaretten mit Mentholgeschmack. Ist Hildar der Meinung, dass diese virtuelle Gesundheitsmaßnahme nichts mit dem Zweck des Gesetzentwurfs zu tun hat, der darin besteht, den Tabakkonsum junger Menschen einzudämmen? Dennoch sagte sie, das Ziel des Gesetzentwurfs sei großartig, auch wenn der Zweck unklar sei.
„Sobald ich mich im Namen von Alþingi bei meinen Freunden in den Nähclubs des Landes und bei allen Raucherpartys entschuldige, möchte ich ihnen sagen, dass sie eure Mentholzigaretten für die nächsten vier Jahre horten sollen“, sagte Hildur und fügte hinzu:
„Im Gefrierschrank halten sie sich gut.“
