Management- und Schutzplan für Hverfjall am Mývatn in Island bestätigt
Der neue Management- und Schutzplan für Hverfjall am Mývatn in Island ist bestätigt. Er soll den langfristigen Schutz des Vulkankraters sichern und klare Leitlinien für Naturschutz und Nutzung festlegen.
Der isländische Umweltminister Jóhann Páll Jóhannsson hat den neuen Management- und Schutzplan für den Vulkankrater Hverfjall in der Region Mývatn bestätigt. Das Naturdenkmal zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Nordislands und steht seit 2011 unter Naturschutz. Ziel des Plans ist es, Schutz und Nutzung künftig besser in Einklang zu bringen.
Mit der Bestätigung des Plans wird der langfristige Schutz von Hverfjall rechtlich und organisatorisch gestärkt. Gleichzeitig schafft er klare Leitlinien für Besucherlenkung und Zusammenarbeit mit Landbesitzern. Für Island ist dies ein weiterer Schritt, stark frequentierte Naturziele nachhaltig zu sichern.
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Aktuelle Inhalte des Management- und Schutzplans
Ort: Hverfjall, Region Mývatn (Nordisland)
Schutzstatus: Naturschutzgebiet seit 2011
Überprüfung: November 2024
Erweiterung: Schutzgebiet in Abstimmung mit den Landbesitzern von Vogar und Þingeyjarsveit vergrößert
Planinhalt:
langfristige Strategien zum Schutz des Kraters
Einjahres-Aktionsplan für konkrete Maßnahmen
Erarbeitung: gemeinsam mit dem isländischen Naturschutzinstitut und den Landbesitzern
Weitere Details zum Naturschutzgebiet, zur Abgrenzung sowie zu den geltenden Schutzbestimmungen sind auf der Websiteder isländischen Naturschutzbehörde zum Hverfjall zu finden.
Hverfjall entstand vor rund 2.500 Jahren bei einem besonders heftigen Vulkanausbruch und zählt zu den größten bekannten Explosionskratern der Erde. Vom Kraterrand bietet sich ein weiter Blick über die Mývatn-Region, weshalb der kurze Aufstieg zu den beliebtesten Wanderungen der Gegend gehört.
Umweltminister Jóhann Páll Jóhannsson bezeichnete Hverfjall als „bekanntes Wahrzeichen der Region Mývatn“ und betonte, dass der bestätigte Plan zu besserer Kommunikation, klaren Regeln und effektivem Naturschutz beitragen solle. Dies geht aus einer Mitteilung auf der Website der isländischen Regierung hervor.
Bereits bei anderen Schutzgebieten in Island hat sich gezeigt, dass verbindliche Managementpläne eine wichtige Grundlage sind, um empfindliche Landschaften trotz steigender Besucherzahlen zu erhalten.
Ausblick
In den kommenden Monaten sollen die im Aktionsplan festgelegten Maßnahmen schrittweise umgesetzt werden. Dazu gehören unter anderem Informationsarbeit und konkrete Schutzmaßnahmen vor Ort.
Was bedeutet das für Touristen? Aktuell gibt es keine Einschränkungen für Besucher oder den Reiseverkehr rund um den Mývatn. Der bestätigte Plan soll langfristig dazu beitragen, Hverfjall als Naturwunder zu bewahren und zugleich weiterhin zugänglich zu halten.
🔁 Hinweis: Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen zur Umsetzung des Schutzplans vorliegen.
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