„Es hat schon oft so geregnet, aber das ist jetzt ungewöhnlich“, sagt Landwirt Ragnar Rúnar Jóhannsson in Kverná-Neðri im Grundarfjörður in einem Interview mit mbl.is.
In den letzten Tagen gab es im Westen enorme Niederschläge, und die norwegische Wetterbehörde warnte vor einer erhöhten Gefahr von Erdrutschen.
Ragnar sagt, dass er sich an viele Niederschläge im Herbst und Frühjahr gewöhnt habe, diese dann aber meist nur über einen kürzeren Zeitraum hinweg auftreten.
„Normalerweise sind es anderthalb Tage. Einmal hatten wir die Lämmer draußen und es regnete draußen 135 Millimeter. Wir hätten dann einen Pferch für die Lämmer kaufen und sie dort aussetzen können.“
Der größte Effekt auf die Heuernte
Er sagt, dass die meisten Schafe und Lämmer vor Beginn des Regens in den Bergen waren und daher keiner Gefahr durch die Wasserpflanzen ausgesetzt waren.
„Das hat den größten Einfluss auf die Heustimmung.“ Es ist schlecht, das Wasser von der Straße auf die Felder zu leiten, dann wird das Gras unterdrückt. Gestern war alles über Wasser, aber heute ist es geschrumpft.
Zum Glück kein starker Wind
Ingi Hans Jónsson lebt seit fast sieben Jahrzehnten auf Grundarfjörður und sagt, er habe noch nie ein solches Wetter erlebt.
„Ich habe noch nie ein vergleichbares Wetter erlebt. Hier ist es immer noch windig und regnerisch. „Das ist ziemlich unwahrscheinlich“, sagt er und lacht.
Allerdings sei es ein Segen, dass es bei diesem ausgedehnten Regen keinen starken Wind gebe, sagt er.


