Nach einem Datenleck bei Booking.com warnt das isländische Cybersicherheitsunternehmen Syndis vor gezielten Betrugsversuchen gegen Reisende, wie mbl.is berichtet. Auch unsere Redaktion ist vom Vorfall betroffen. Wir haben diese Mail von Booking erhalten:

Hochpersonalisierter Betrug möglich
Die gestohlenen Buchungsdaten enthalten detaillierte Reiseinformationen. Dadurch können Betrüger täuschend echte Nachrichten im Namen von Booking.com oder Hotels verschicken – inklusive korrekter Namen, Aufenthalte und Buchungsnummern.
Zusätzliche Warnung für Island im August
Im Umfeld der Sonnenfinsternis am 12. August 2026 in Island erwarten Experten mehr Betrugsversuche durch den starken Reiseverkehr.
Typische Masche
- Aufforderung zur Bestätigung oder Zahlung
- Nachrichten per E-Mail oder WhatsApp
- Links zu gefälschten, realistisch wirkenden Webseiten
Besonders kritisch: Angriffe erfolgen oft unter Zeitdruck, etwa kurz vor der Reise.
Was jetzt wichtig ist
- Keine Zahlungsdaten über Links eingeben
- Buchungen nur über offizielle Seiten prüfen
- Bei Zeitdruck besonders misstrauisch sein
Erst im März wurde bekannt, dass die Betreiberin des Hotel Breiðavík in den Westfjorden Opfer eines Online-Betrugs wurde, bei dem gefälschte Webseiten Zahlungen für bereits ausgebuchte Zimmer kassierten – besonders rund um die Sonnenfinsternis 2026. Die täuschend echten Buchungsbestätigungen machten es schwer, den Betrug sofort zu erkennen, und es ist unklar, wie viele Gäste betroffen sind. Die Polizei hat die Fake-Seiten inzwischen abgeschaltet, doch der Schaden lässt sich kaum beziffern.
Das Titelbild wurde mit KI erstellt
Svartsengi unter Druck: Rekord-Magmamenge erhöht Ausbruchsgefahr
Unter Svartsengi wächst die Magmamenge weiter. Ein Ausbruch an der Sundhnúk-Kraterserie bleibt das wahrscheinlichste Szenario – bei kurzer Vorwarnzeit.




