Gegen den Mann wurden zwei Anklagen erhoben, eine mit neun und die andere mit sieben Anklagepunkten.
Die Anklage ließ jedoch vier Anklagepunkte fallen. Der Mann wurde wegen zehn der elf Anklagepunkte verurteilt.
Bei 110, wobei sechzig das Maximum ist
Einer der umfangreichsten Vorwürfe betraf die Geschwindigkeitsüberschreitung des Mannes. Ihm wurde vorgeworfen, zusammen mit einem anderen Mann in Reykjavík ein Auto gestohlen und das Auto ohne Führerschein sowie unter dem Einfluss von Amphetaminen und Kokain gefahren zu haben.
Der Mann fuhr mit dem Auto auf der Sæbraut nach Westen, wo die Polizei eingreifen wollte, und gab dazu Licht- und Tonsignale. Der Mann befolgte die Anweisungen der Polizei nicht, sondern erhöhte im Gegenteil die Geschwindigkeit des Autos.
In der Anklage heißt es, er sei angesichts der Umstände ohne ausreichende Rücksichtnahme und Vorsicht gefahren. Es wird geschätzt, dass er mit einer Geschwindigkeit von 110 Kilometern gefahren ist, wobei die Höchstgeschwindigkeit bei 60 liegt.

Daraufhin startete die Polizei eine Verfolgungsjagd. Anschließend wird beschrieben, dass der Mann das Auto an der Kreuzung von Sæbraut und Frakkastíg gegen eine rote Ampel und dann gegen eine Einbahnstraße in der Lindargatu fuhr. Dort soll er das Auto angehalten und weggelaufen sein, während die Polizei ihn zum Anhalten aufforderte.
Am Ende gelang es der Polizei, den Mann in einem Haus in Lindargatu zu bedrängen.
Schmuckraub und falsche Autonummer
Wie bereits erwähnt, waren die Straftaten des Mannes erheblich höher. Beispielsweise wurde er verurteilt, weil er das Kennzeichen eines weißen Toyota Yaris-Autos gestohlen und es an einem anderen Auto desselben Typs angebracht hatte. Und dann ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss in Reykjavík fahren.
Darüber hinaus wurde dem Mann vorgeworfen, aus einem Juweliergeschäft den Wert von zwei Millionen ISK gestohlen zu haben. Dann stahl er aus einem Laden Motorroller im Wert von fast einer Million, stahl ein Auto und beging weitere Verkehrs- und Drogendelikte.
