In den kommenden Tagen besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Magmaströmen und sogar Vulkanausbrüchen. Die Zahl der Erdbeben in der Sundhnúka-Kraterserie nimmt langsam zu, und Experten des isländischen Meteorologieamts gehen davon aus, dass sich im System genügend Druck aufgebaut hat, um ein neues Ereignis auszulösen.
In einer Mitteilung der norwegischen Wetterbehörde heißt es, GPS-Messungen zeigten, dass sich die Landmasse in den letzten Tagen leicht verlangsamt habe. Dies und die erhöhte seismische Aktivität, wie sie gestern gemessen wurde, deuten darauf hin, dass der nächste Magmafluss oder sogar ein Ausbruch bevorsteht.
Gestern wurde in der Sundhnúka-Kraterserie eine erhöhte mikroseismische Aktivität gemessen, die etwa 50 Minuten anhielt.
Hinweise darauf, dass sich ein Teil in einem Magmafluss oder einer Eruption befindet
GPS-Messungen zeigen, dass der Landriese in den letzten Tagen etwas langsamer geworden ist. Wenn diese Entwicklung bei einem Landriesen mit einer seismischen Aktivität zusammenfällt, die der gestern in der Sundhnúka-Kraterreihe gemessenen ähnelt, gibt es Anzeichen dafür, dass der nächste Magmafluss oder sogar ein Ausbruch bevorsteht. Daher besteht eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, dass es in den nächsten 7–10 Tagen Schlagzeilen macht.
Die Risikobewertung ist gegenüber der letzten Woche unverändert.
