„Das verbessert unsere Wettbewerbsposition deutlich.“ „Wir haben einen großen Kunden in Indien, der bei uns Produkte kauft, die in Elektrostahl verwendet werden“, sagt Álfheiður Ágústsdóttir, CEO von Elkem Íslands, in einem Interview mit mbl.is über das neu unterzeichnete Freihandelsabkommen zwischen den EFTA-Ländern und Indien. aber günstigere Tarife stärken Elkems Position gegenüber brasilianischen Konkurrenten. .
„Wir konkurrieren dort hauptsächlich mit Brasilien, und die Kostensituation und die Konkurrenz mit Brasilien können in Island schwierig sein.“ Die Tatsache, dass der Kunde diese Zollsenkung erhält, hilft also“, sagt Álfheiður, dessen Zollsenkung für Inder 5,5 Prozent beträgt.
Das Produkt ist sehr stabil
Das nach Indien verkaufte Hauptprodukt ist das sogenannte HP-Material, ein Siliziummetall mit geringem Titananteil. „Es wird bei der Herstellung von Elektroband verwendet und in diesem Bereich haben wir diesen großen Kunden in Indien und viele Kunden in Japan. „Diese Kunden kommen zu uns, weil wir ein Hersteller sind, vor allem wegen des Siliziums“, sagt Álfheiður.
In Elektrostahl wird viel Silizium verwendet, und je höher der Siliziumgehalt, desto besser. Gleichzeitig muss der Wert anderer Materialien, wie beispielsweise Titan, sehr gering sein. „Wir können hier in Island Material produzieren, das weniger Titan enthält als jeder andere auf der Welt, und wir haben auch eine sehr stabile Produktion“, erklärt der Direktor.
mbl.is/Árni Sæberg
Elkem konkurriert daher nicht preislich, die Kunden des Unternehmens kaufen in erster Linie dort ein, weil sie ein stabiles Produkt erhalten. „Sie können dem Material vertrauen, das sie bekommen, und deshalb sind sie bereit, etwas mehr zu zahlen. Wir können nicht zum gleichen Preis wie Brasilien verkaufen.“ Aber wenn ein Abkommen wie dieses zustande kommt, hilft es, wir können nachweisen, dass dieses Abkommen zu einer Reduzierung der Zölle führt, die Indien abschafft“, sagt Álfheiður.
Sie sagt, die Kosten in Island seien hoch, unabhängig davon, wo die Einsparungen vorgenommen würden, wenn es um die Produktion von Siliziummetall gehe. Deshalb ist es toll, solche Verträge zu bekommen und sie helfen uns sehr, es gibt klare Linien“, sagt Álfheiður Ágústsdóttir, CEO von Elkem Íslands abschließend.

