„Im Falle einer Änderung der Windrichtung kann es kaum als vertretbar angesehen werden, Aktivitäten in der Blauen Lagune aufrechtzuerhalten, während die Eruption noch andauert, und dies gilt auch für andere Aktivitäten auf der Risikobewertungskarte des isländischen Meteorologischen Amtes.“
Dies ist eines der Dinge, die in einer Ankündigung von Úlfari Lúðvíksson, Polizeichef in Suðurnes, gesagt werden.
Seiner Meinung nach besteht unter den gegenwärtigen Bedingungen eine Gefahr durch Lavaströme und Gasverschmutzung in Grindavík und in Svartsengi.
Es besteht die Gefahr, dass die Luftverschmutzung in den kommenden Tagen die Gesundheit der Menschen im gekennzeichneten Gefahrenbereich gefährdet.
Es können lebensbedrohliche Situationen entstehen
Die Polizei und das Arbeitsinspektorat untersuchen einen Vorfall, bei dem ein Mitarbeiter der Blauen Lagune aufgrund einer Gasverschmutzung medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste.
In der Ankündigung des Polizeichefs wird wiederholt darauf hingewiesen, dass davon abgeraten wird, dass sich Personen in Grindavík und in Gefahrenzonen aufhalten. Dort kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen.
Am Montag überarbeitet
In der Ankündigung heißt es außerdem, dass neben der genauen Überwachung der Verschmutzung in der Region auch der Lavastrom über Suðurstrandarveg überwacht wird. Der Lavastrom bedroht die Straße noch nicht.
Der Ankündigung zufolge bleibt Grindavík für alle außer Notfallhelfern, Einwohnern der Stadt, Mitarbeitern der Unternehmen der Stadt, Auftragnehmern und denjenigen, die den Bewohnern helfen müssen, geschlossen.
Die Vereinbarung wird am Montag oder je nach den Umständen früher überprüft.
