Die Tourismusunternehmen Arctic Adventures und Icelandia (Kynnisferðir) haben ihre Pläne für eine Fusion überraschend aufgegeben. Damit wird das Vorhaben, eines der größten Tourismusunternehmen Islands zu schaffen, vorerst nicht umgesetzt.
Bereits im Oktober 2025 hatten die Vorstände beider Unternehmen einen Fusionsvertrag unterzeichnet. Die geplante Zusammenlegung stand jedoch noch unter dem Vorbehalt einer Due-Diligence-Prüfung sowie verschiedener behördlicher Genehmigungen.
Die Fusion wurde damals als bedeutender Schritt für die isländische Tourismusbranche vorgestellt. Durch den Zusammenschluss sollte ein Unternehmen entstehen, das ein breites Angebot in den Bereichen Ausflüge, Transport, Reiseplanung und touristische Dienstleistungen aus einer Hand anbietet.
Wie das isländische Nachrichtenportal mbl.is berichtet, kamen die Unternehmen nach Gesprächen in den vergangenen Monaten jedoch zu dem Schluss, dass derzeit keine Grundlage für eine Fortsetzung der Fusionsverhandlungen besteht.
In einer gemeinsamen Erklärung teilten die Unternehmen mit, dass man beschlossen habe, die Gespräche zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiterzuführen. Weitere Angaben zu den Gründen wurden nicht gemacht.
Damit bleiben Arctic Adventures und Icelandia vorerst eigenständige Akteure auf dem isländischen Tourismusmarkt.
Titelfoto: Kerið-Krater, den Arctic Adventures unlängst gekauft hatte / Mirjam Lassak
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