Arnar Hjálmsson, Vorsitzender des Verbandes isländischer Fluglotsen (FÍF), sagt in einem Interview mit mbl.is, dass der Ball im Tarifstreit des Fluglotsen mit Isavia beim Regierungsschlichter liege. Der Streik wird wie gewohnt um vier Uhr morgens fortgesetzt.
Die Gewerkschaften (SA) haben angekündigt, dass sie nicht an einem Schlichtertreffen mit Fluglotsen teilnehmen werden, es sei denn, sie brechen nächste Woche den Streik ab.
Als Antwort auf die Aussage von SA sagt Arnar, dass die FÍF an einer Sitzung teilnehmen werde, wenn er dazu eingeladen werde. Stoppen Sie die Aktionen jedoch nicht.
„Es wurde keine Sitzung einberufen und der Ball liegt beim Mediator. Wenn der Mediator eine Sitzung einberuft, werden wir selbstverständlich teilnehmen.“ Ansonsten habe ich nicht vor, auf die Aussagen der SA und ihre Propagandakampagne zu antworten“, sagt Arnar.
Das Kuratorium wird später zusammentreten
Er sagt, dass es am Wochenende zwar zu einigen Telefonaten zwischen den Beteiligten gekommen sei, ansonsten aber die gleiche Situation sei wie am Freitag, als das Treffen zwischen den Streitparteien und dem Mediator abgesagt wurde. Es ist noch Zeit, am Montag und Mittwoch in den Streik zu treten.
„Was angekündigt wurde, ist jetzt Montag und Mittwoch, und der Stiftungsrat des Unternehmens wird anschließend zusammentreten. Darüber hinaus werde ich mich nicht weiter äußern“, sagt er und erklärt, dass das Kuratorium die Lage im Tarifstreit „grundsätzlich prüfen“ werde.
