Drei Männer, die im Rahmen einer umfangreichen Ermittlung der Polizei Nordostislands wegen mutmaßlicher Beteiligung an organisierter Kriminalität festgenommen wurden, sind nach Albanien abgeschoben worden. Ihnen ist künftig untersagt, in Island zu wohnen oder einer Arbeit nachzugehen.
Die Ermittlungen wurden öffentlich, nachdem am 19. Juni ein Einfamilienhaus in Raufarhöfn sowie mehrere weitere Objekte im Land von einer Spezialeinheit durchsucht worden waren. Dabei stellte die Polizei synthetische Drogen sowie Cannabispflanzen sicher, die offenbar in großem Stil angebaut wurden.
Drei der Männer wurden bereits außer Landes gebracht, der vierte soll in Kürze folgen. Ob Anklage gegen sie erhoben wird, ist unklar, berichtet RUV. Die Polizei gab keine weiteren Details bekannt, da die Untersuchungen noch andauern.
Die vier Männer wurden im Rahmen einer großangelegten Untersuchungshaft in den Bereichen organisierte Kriminalität festgenommen.
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