Wie aus einer Mitteilung der Polizei im Hauptstadtgebiet hervorgeht, wurden zwei rumänische Staatsbürger des Landes verwiesen. Sie sollen Island noch am heutigen Abend verlassen. Die Männer waren gestern in der Nähe von Skólavörðuholt festgenommen worden, nachdem ein Taschendiebstahl gemeldet worden war.
Nach Angaben der Polizei entwendeten die Verdächtigen einem Touristen eine Tasche aus dessen Rucksack. Darin befanden sich mehrere Zahlungskarten, die die Beamten sicherstellen konnten. Bei den heutigen Vernehmungen gestanden die Männer die Tat; zudem existieren Videoaufnahmen, die den Vorfall dokumentieren.
Die beiden waren erst vorgestern nach Island eingereist. Die Polizei geht davon aus, dass ihre Reise gezielt der Begehung krimineller Aktivitäten diente.
Bereits Anfang des Monats hatte die Polizei vor vermehrten Taschendiebstählen im Hauptstadtgebiet gewarnt. Im Sommer wurden rund um die Hallgrímskirkja Kamera-Wachtürme zur Abschreckung errichtet – ein Pilotprojekt, das trotz gemischter Reaktionen als erfolgreich bewertet wurde und künftig wiederholt werden soll.
Die Regierung plant in einem neuen Gesetzentwurf, kriminelle Ausländer verstärkt abzuschieben zu wollen.
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