Das Südisländische Naturzentrum darf in den kommenden zwei Jahren Drohnen über mehreren Naturschutzgebieten im Süden Islands fliegen lassen. Die entsprechende Genehmigung erteilte das Isländische Naturschutzinstitut für ein fortlaufendes Forschungsprojekt zur Überwachung der Natur an beliebten Touristenzielen – insbesondere auch zur Kartierung von Papageitaucherkolonien.
Zum Einsatz kommt dabei moderne LiDAR-Technologie, die eine besonders präzise Erfassung der Landschaft ermöglicht. Ziel des Projekts ist es, Veränderungen in der Natur genau zu dokumentieren und damit den Schutz sensibler Ökosysteme zu verbessern.
Die Genehmigung umfasst unter anderem die Gebiete Akureyri, Dyrhólaey, Breiðafjörður, Fjallabak, Fjaðrárgljúfur, Lundey und Ingólfshöfði – viele davon streng geschützte Areale mit hohen Anforderungen an den Naturschutz. Die Flüge sollen ausschließlich außerhalb der Brutzeiten erfolgen und dabei sowohl die Privatsphäre der Besucher als auch das natürliche Gleichgewicht der betroffenen Regionen wahren.
Das Projekt wird von vier Mitarbeitenden des Naturzentrums durchgeführt und stellt eine Fortsetzung bisheriger Überwachungsmaßnahmen dar.
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